Technische Probleme mit meinen Unimog:

Ich hatte vor dem Kauf des Unimogs mich darum bemüht, Berichte zu finden die auf Problemstellen des Unimogs bei Reisen hinwiesen.
Leider fand ich immer nur kurze Erwähnungen ohne wirklichen Hintergrund wie: Da war unsere Reise zu Ende wegen Motorschadens!
Weshalb war der Motorschaden? Leider darüber keine Information! Oder: Ich hab bereits zwei mal einen Totalschaden am linken Vorgelege gehabt!
Weshalb?
Was war die Ursache? Wartungsfehler? Öl vergessen zu prüfen? Oder immer wieder ein altes ausgelutschtes Teil verbaut?
Darüber gab es dann keine Informationen.
Die Leute die ohne Probleme fahren, posten ja nicht, dass sie wieder 100 000 km gefahren sind ohne jeglichen Ärger.

Ich habe mir deshalb vorgenommen, meine technischen Probleme detailliert festzuhalten.

Schmiermittel
Es gibt da auch andere Öle die verwendet werden können.
Ich führe hier nur auf was ich verwende.

Motoröl    :   SAE 15W40   12,5 L/min 14,0 L/max Liter (neuer Ölfilter 1,5 l mehr)
Getriebe   :   SAE 75W85   9,5 Liter
Vorgelege :   SAE 80W90   je 0,3 Liter (Fuchs Titan CYTRAC SL SAE 75W-90, ist ein premium Performance Getriebeöl)
Vorder- Hinterachse:  SAE 75W85 je 2,5 Liter 
 

Probleme:

Batterie
Dieselpest
Keilriemen
Kompressor
Luftdruck Verlust
Ölfilterhalterung - Bruch
Vorgelege Vorderachse Ölverlust
Batterien für Aufbau
  Kurze Problemanalyse
Islandreise:
Kein Problem was nicht mit Bordmittel behoben werden konnte und mehr als 3 Stunden Zeit in Anspruch nahm.
Tunesien 1: Kompressor ohne Leistung aber Weiterfahrt möglich. Reparatur mit Bordmittel.
Spanische Pyrenäen: Kompressor geschrottet. Neuer Kompressor notwendig. Glück gehabt, es war direkt vor der Haustür. 
Nachdem die "Kinderkrankheiten" der langen Standzeit bei der BW abgestellt waren, ging alles ab jetzt viel problemloser
Tunesien 2: Nur kleine Wartungsarbeiten.
West-Sahara: Kleine Wartungsarbeiten, Motor Ölverlust durch Undichtigkeit. Behebung mit Bordmittel.
Marokko: Absolut keine Probleme.
Tunesien zum Verlorenen See - eine extrem harte Geländefahrt. Aber keinerlei technische Probleme.
Marokko 2015 - Keine Technischen Problem
Marokko 2016 - Druckluftverlust aber kein ernstes Problem

Fazit:

2011 erste Reise ohne Erfahrung mit dem neuem Unimog, aber mit dem Glück Jan aus Hamburg mit seinem Unimog nach 1000 km Anfahrt an der Fähre in Dänemark kennen zu lernen. Hast du eine Vorgelegeentlüftung angebaut war seine erste Frage. Was ist das???
Öl kontrolliert und es war nur noch 30% Öl vorhanden. Ab da alle 500 km Öl überprüft und dann Zuhause sofort eine VGE angebaut.

2012
Die meisten unserer Probleme waren auf die lange Standzeit des Fahrzeugs bei der BW zurückzuführen wie Kompressor und Tankprobleme. Wirklich liegen geblieben sind wir nie. Es ging immer weiter. Der Unimog ist schon ein Top-Fahrzeug.

2015
Wir haben jetzt unserem Unimog über 30.000 km nur auf Reisen bewegt.
Die "Kinderkrankheiten" sind alle ausgemerzt und er läuft zuverlässig.  

2016  
Durch Scheuerstelle an einem Druckschlauch der Bremsanlage minimaler Luftverlust.
 Es war aber kein Problem damit weiter zu fahren. Zuhause Schlauch gewechselt.

2017
Neue Starterbatterien eingebaut, da Ubelix-1 nun ins südliche Afrika verschifft wird.
Bisherigen Batterien sind noch gut und kommen in Ubelix-2

2017
Durch Südafrika, dann hoch durch Namibia mit jede Menge Abstecher bis zur Grenze nach Angola und wieder zurück nach Windhoek.
Auf den 7000 Km lag der Ölverbrauch bei bei knapp einem Liter.
Aufbaubatterien sind recht schlapp. Habe ich in Windhoek erneuert durch deep-cycle battery .
Bruch der Bremsleitung zum Anhängeranschluss am hinteren Verteiler.

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Island Juli 2011

Schmutz im Tank
setzte mehrfach die Leitung zu und  zwar unten an der Ansaugung im Tank. Irgendwann ging unser Ubelix einfach aus und nur nach Durchblasen der Leitung von vorn in den Tank und Entlüften ging es dann weiter.
Passierte aber nur, wenn der Tank kurz vor Reserve stand.

Der Drehzahlmesser fiel aus - dachte ich als Unwissender.
Als dann aber die Temperatur anstieg merkte ich, dass da wohl ein Keilriemen nicht mehr vorhanden war.
Den hatten wir aber in Reserve und so war der Schaden schnell behoben.
Ich hab dann alle auf einmal gewechselt und die alten Keilriemen in Reserve genommen.

Die Vorgelege habe ich vorn mit einer Vorgelegeentlüftung (Beschreibung) versehen, was die permanente Nachfüllerei der Vorgelege damit beendet.
Kann ich nur empfehlen. Wir stellen diese Vorgelegeentlüftung in kleiner Serie her. Sie ist über unser kleinen Shop zu bestellen.
Zubehör-Shop 

1. November 2011
Tunesien
Wir fuhren nach Tunesien. Ein paar Kilometer vor der Fähre in Genua hatten wir keine Luftdruck mehr.
Die Dichtung des Kompressors war durchgebrannt.
Näheres siehe Reisebericht nach Tunesien.
 

2. April 2012 Tunesien
Vor der Fahrt hatte ich ein Rad abgenommen und bei der Montage mit einem langem Rohrschlüssel gut angezogen.
Nach 50 KM nochmals alles gut nachgeprüft und nachgezogen.
Nach ca. 2.000 km waren dann, nach langer Wüstenfahrt und Rückkehr auf Asphaltstrasse alle Schrauben an diesem Rad lose.

Einmal den Diesel-Vorfilter in der Zuleitung vom Tank gewechselt da verstopft, sonst rannte alles wie es sollte.
 

Juli 2012 in Spanien
Bei kurzer Ausfahrt, aufheulen eines Keilriemens, kreischendes Geräusch, danach alles wieder wie normal, jedoch der Luftdruck baute sich nicht mehr auf.
Wieder ein Problem mit dem Bosch Kompressor.
Demontiert, Kolbenfresser, er war in 2000 bei Generalüberholung von Mercedes ersetzt worden laut Aufkleber.
Bisher nur 12.000 km gelaufen.
Irgendwie scheint der Kompressor Standschäden gehabt zu haben, denn er ist das einzige was immer wieder Probleme machte. 
Jetzt neuen im AT gekauft und eingebaut.
Einen von WABCO und hoffe, dass ich mir über den Luftpresser keine Gedanken mehr machen muss.


 

Es war immer mein Problem, dass der Luftdruck sich nach 5-6 Stunden Standzeit absenkte bis auf 5,5 atü.
Dies war recht störend wenn man morgens los wollte und musste aber erst den Druck aufbauen.
Jetzt, nachdem ich den neuen Kompressor eingebaut hatte, ließ ich den Motor probeweise laufen, um alles zu kontrollieren.
Welch ein Wunder am nächsten Morgen strahlte mich das Manometer mit 14,5 Atü an wie am Abend zuvor.
Ich konnte es nicht fassen. Was hat der Kompressor mit dem Druckverlust zu schaffen?
Nach meinem technischen Verständnis absolut nichts.
Also nochmals Druck abgebremst und dann neu den Druck aufbauen lassen.
Und wieder nach 24 Stunden war der Druck immer noch voll da.
Schön dachte ich, aber für mich dennoch absolut unverständlich.
Da ich noch einiges im Führerhaus am nächsten Tag zu basteln hatte, war mir irgendwann der Schaltknüppel im Weg.
Ich schob ihn nach links aus der Gruppe 5-6 in 3-4. das übliche Schaltgeräusch bei Betätigung des Druckzylinders für die Umschaltung zischte los.
Dann nach einigen Stunden war der Druck wieder abgefallen auf 5,5 atü.
Erklärung.
Der Umschaltdruckluftzylinder arbeitet zweiseitig und ist leicht undicht in den Gruppen 1-2 / 3-4,
aber wenn er umgeschaltet ist in die Gruppen 5-8 dann hält er den Druck.
Jetzt leg ich immer den 4. Gang ein, wenn ich ihn parke und der Druck hält wie es sein sollte.
 

Marokko Januar 2013
Die 80 Km von Lloret de Mar nach Barcelona zur Fähre kein Problem. Mit 20 Liter Tankinhalt auf die Fähre und in Tanger waren es 40 km bis zur ersten preiswerten Tanke. Kurz davor,  ist wieder der kleine Vorfilter zugesetzt und der Motor setzte aus.
Es wird die Dieselpest in meinem Tank hausen, denn nur nach langem Stehen mit wenig Diesel im Tank passiert das.
Kleines schlierige, gelartiges Etwas verstopft mir dann den Filter. Hab schon Übung darin im Filter wechseln.
Nach 5 Minuten geht es mit neuem Filter weiter und die nächsten 5.000 km läuft der Diesel wie er soll.
Im übrigen, wer meint das mit der Dieselpest ist ein Witz der irrt. Das gibt es wirklich.
Da ist Kleingetier im Tank, Mikroben genannt, die verursachen das. Gibt es ein Mittel gegen. Sollte man bei längeren Standzeiten in den Diesel kippen.

Nach 2.000 km Geländefahrt, Ölverlust an der Ölfilterhalterung.
Öl drückt aus einem kleinen Loch durch das Alu nach außen. Kann auch ein Haarriss sein der durch Vibration entstanden ist.
Der Verlust war nachfüllbar. Auf 1.500 km 3 Liter. Aber dabei hatte ich immer ein Auge auf die Öldruckanzeige.
Hätte ja komplett abbrechen können. Scheint aber bei Mercedes bereits bekannt zu sein, dass dieser Bruch bei der von Knecht hergestellten Halterung geschehen kann. Die neue Halterung ist wesentlich stärker ausgebildet.

Alte Halterung Neue Halterung DB Nr. 366 134 0908
 

Batterie
Beim Start am Morgen nach einer dreitägigen Rappelpistenfahrt  drehte der Motor wesentlich schwerer und es dauerte etwas bis das er endlich ansprang.
Irgendwie hatte die Batterie kein richtigen Power mehr. Wenn der Motor warm war, sprang er wie gewohnt an.
Als wir zu Hause dann die Batterien prüften stellten wir fest, dass eine Batterie 92% der Amperleistung  und die zweite nur 23% hatte.
Das erklärte das schwache Anspringen. -Aber die sind doch erst zwei Jahre alt-
Erklärung könnte sein, das die erst 2 Jahre alten "preiswerten Bleiakkus" der starken Belastung der Geländefahrten nicht gewachsen waren und innerlich Schäden davon trugen die zum totalen Leistungsverlust führten.
Da hätte ich wohl besser eine Heavy Duty für Baumaschinen oder Gelbatterie direkt einbauen sollen.
Ich war mir allerdings beim Kauf der Problematik nicht bewusst.
Jetzt muss ich nachrüsten auf eine der besseren teureren Ausführungen.
Zwei neue Heavy Duty Batterien im Februar 2013 eingebaut.
Die gute, nicht beschädigte 120 Amp Batterie konnte ich gegen eine der 60Amp im Aufbau austauschen.
Hab somit jetzt im Aufbau 180Amp.

Sonst gab es in 5.000 Km Straße, Pisten- und Geländefahrt in Marokko keine Probleme.

Dieselheizung
Die Eberspächer Airtronic 2 ist eine feine Sache und funktioniert sehr gut wenn genügend Strom vorhanden ist.
Stehen wir mit dem Fahrzeug jedoch eine zweite Nacht, dann ist nach einigen Stunden Laufzeit die Batterie (120Amp) soweit in der Voltzahl abgesunken, das die Heizung sich automatisch abstellt obwohl die Batterie noch Saft ohne Ende hat.
Dies ist sicher bei einer Autostandheizung sinnvoll, damit der Wagen auch noch zu starten ist.
(ab jetzt 180 Amp.)

Marokko Herbst 2013 - Ende September bis Anfang Dezember. Keinerlei technische Probleme bei einer Strecke von über 4.000 Km in Marokko plus Anfahrt zur Fähre.

Tunesien Februar 2015 Zum Verlorenen See.
Extreme Beanspruchung für unseren UBELIX. Aber es gab ´nicht das kleinste Problem auf dieser harten Wüstenfahrt. Fahrt zum Verlorenen See

Marokko April-Mai 2015 -
In der Wüste war es bereits zu heiß. Aber auch da gab es keine technischen Probleme. Im Hohen Atlas kletterte UBELIX dann hoch bis auf 2600m ohne zu murren. Ein zuverlässiger Kumpel.

Marokko 2016 März- April
Mehr als 3500 km waren wir gefahren, da hörte ich nach abstellen des Motors ein leichtes zischen vorn links.
Der Gummiluftdruckschlauch für die Bremse ist porös oder aus einem anderen Grund zischte ganz leicht Luft ab.
Nach 1-2 Stunden waren die Kessel leer. Es war aber nicht tragisch, da bei laufendem Motor der Druck konstant hielt.
Der Luftaustritt lag so ungünstig in der Biegung, dass ich ihn nur erfühlen kann. Ich habe ein Stück Gummischlauch aufgeschnitten und über die defekte Stelle mit einer Schlauchschelle befestigt und somit den Luftaustritt minimiert.  Die endgültige Reparatur konnte warten bis zu Hause.
 

 

Bei unserer Fahrt 2015 hatte Roland an seinem Unimog das gleiche Problem. Allerdings war bei ihm einer der 8 mm Tecalan Schläuche angescheuert.
Die Ursache war in beiden Fällen, eine nicht wirklich sachgerechte Verlegung der Schläuche.
Es führen vorn links, wegen des Fahrerhausdrehpunktes, alle Schläuche in einer Biegung nach oben. Die Schläuche liegen dort zwischen Karosserie und Kühler recht eng beieinander.
Ich werde die Schläuche jetzt alle in einer Gummiummantelung legen, um das Scheuern an die Karosserie oder an den Kühler zu unterbinden.
  Hier hab ich die Leitung und deren Anschlüsse zerlegt.
Es wäre kein Problem einen einfachen Luftschlauch zwischen den Anschlussstücken mit zwei Schlauchschellen neu anzubringen. Ein Betriebsdruck von 10 bar ist ausreichend.
Zur Not hätte auch das defekte Stück herausgeschnitten werden und ein Verbindungsrohr von 10 mm Außendurchmesser mit zwei Schlauchschellen eingesetzt werden können.
Ich hätte so ein 10 mm Rohrstück in meiner Reparaturkiste gehabt, traute mich aber nicht den Schlauch zu zerschneiden, da ich den Innendurchmesser nicht kannte.
Ich werde jetzt einen neuen Schlauch verpressen lassen und auch die beiden O-Ringe erneuern.
     
Südafrika, Namibia März-Mai 2017
Der letzte Ölwechsel für die Vorgelege war nun 15.000 km her und deshalb habe ich in Windhoek erst mal das Öl gewechselt.
Bedingt durch die eingebaute Vorgelegeentlüftung fehlte kein Öl an allen Vorgelegen. Allerdings stellt ich einen farblichen Unterschied des Öls beim ablassen fest.
Das Öl vorn sah frisch aus. Das Öl aus den mehr beanspruchten  hinteren Vorgelegen war leicht dunkel eingefärbt.
Abrieb konnte ich keinen feststellen auch nicht an den Magneten der Ablassschrauben.
Die Bordbatterien, waren normale Starterbatterien, brachten keine ausreichende Leistung mehr. Da hatte ich wohl die falschen eingebaut. Habe diese gewechselt und habe nun die mir empfohlenen 
deep-cycle battery eingebaut. Waren sogar wesentlich billiger als in Deutschland. Nun gibt es auch am Abend den Wein wieder mit der richtigen Temperatur.
Ich hatte extra die alten Reifen mit 42.000 km Laufleistung auf dem Mog belassen. Sie hatten noch 50% des Profils. Auf den vielen unbefestigten Sandpisten ist nur ein geringer Abrieb feststellbar. Hatten aber auch einige haarige Felspassagen und Pässe zu befahren und da hatte ich am meisten Sorge gehabt, dass ich an den scharfen Kanten einen Reifen seitlich aufschlitze. Aber die Michelin sind top. Sehen etwas ramponiert aus, aber bisher hab ich nicht einmal einen Reifen wechseln müssen. Hoffe das es so bleibt.

Namibia Juli-August 2017
Reifen sehen jetzt bereits sehr strapaziert aus. Besonders vorn rechts. Der ist recht einseitig abgefahren.
Druckluftverlust besonders feststellbar bei eingelegter Handbremse.
Ursache gesucht und gefunden. War der Bruch der Druckluftleitung am hinteren Verteilerstück. Die Leitung die dort überflüssigerweise für den Anhängerbetrieb noch vorhanden war, war in der Überwurfmutter direkt hinter dem Schneidring gebrochen.

Dadurch das sie aber nur 10 mm vom Rahmen absteht, wurde die Leitung um diese 10 mm bis gegen den Rahmen verschoben was einen  massiven Luftaustritt verhinderte.
Einen Rohrschneider hatte ich mit und ich habe dann die Rohrleitung um ca. 20 mm gekürzt. Aber der alte Schneidring war nicht auf den Rohrdurchmesser zu bekommen und ausgerechnet diese Größe hatte ich nicht mit.
Lösung: Da das Rohr nicht für einen Anhänger benötigt wird, konnte ich es auch weglassen und den Ausgang verschließen.
Hierzu suchte ich eine passende Scheibe die in die Überwurfmutter passte. Alle Namibischen Münzen waren zu groß.

Aber meine Begleiterin Mathilda (Tochter/Tochter) hatte alles gesparte mitgenommen auf unserer gemeinsamen Reise.
Darunter auch drei Ein-Cent-Münzen. Die passten genau. Wir brauchten auch alle drei um die passende Höhe zu erreichen.
Reparaturkosten: Nachdenken und 0,03 Euro Materialkosten.

 

 

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